Weniger Menschen in der Unterkunft

Hainichen.

Die Anzahl der Bewohner der Flüchtlingsunterkunft am Ottendorfer Hang in Hainichen geht weiter zurück. Dies erklärte Bürgermeister Dieter Greysinger (SPD), der das Haus alle zwei Monate besucht, um sich auch über auftretende Probleme zu erkundigen. Stand Mitte Januar dieses Jahres lebten dort nach Angaben des Stadtoberhaupts mit 131 Personen so wenige Menschen, wie seit vier Jahren nicht mehr. Etwa die Hälfte der Bewohner sind Familien, es gibt derzeit 21 Kinder, so Greysinger weiter. Rund 25 Nationen sind aktuell dort vertreten. Die meisten Menschen stammen aus Afghanistan gefolgt von Nigeria. "Nach wie vor bleiben nach Erlangung des Aufenthaltstitels nahezu keine Leute hier", sagte Greysinger. Aktuell habe es eine Ausnahme gegeben: Ein Syrer, der einen festen Arbeitsplatz in Hainichen hat, entschied sich, in der Stadt wohnen zu bleiben. (fa)


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