Wettbewerb um Villa: Jury entscheidet erst später

Kommandantenvilla soll Gedenkstätte werden - 64 Arbeiten eingereicht

Frankenberg.

Coronabedingt verschoben hat die Stadt Frankenberg die für Montag und Dienstag nächste Woche geplante Jurysitzung zum Gestaltungswettbewerb für die "Kommandantenvilla" des früheren KZ Sachsenburg. Das teilte Bürgermeister Thomas Firmenich (CDU) am Dienstagabend vor Stadträten mit. "20 Fachleute hätten eingereichte Arbeiten anschauen und darüber diskutieren müssen", so Firmenich. Die Coronaspielregeln wären dabei nicht einzuhalten gewesen. Eine Online-Variante sei auch ausgeschlossen. "Wir bedauern die Verschiebung sehr", sagte das Stadtoberhaupt.

In dem von Frankenberg ausgelobten, internationalen Wettbewerb geht es um den Umgang mit der einsturzgefährdeten sogenannten Kommandantenvilla auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenburg. An dessen Insassen soll künftig eine Gedenkstätte erinnern. Das zentrale Gebäude soll soweit wie möglich baulich erhalten bleiben und in einer neuen multimedialen Gestalt die Geschichte dieses Knotenpunkts der Nazimacht erzählen.

Laut Firmenich sind 64 Arbeiten bei dem Wettbewerb eingereicht worden, darunter einige aus anderen Ländern. Eine fachliche Sichtung und erste Bewertung vor der Jurysitzung sei planmäßig erfolgt. Ein neuer Termin für die Auswertung könne pandemiebedingt derzeit nicht genannt werden, so der Bürgermeister.

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.