"Wir vermitteln zwischen allen Einrichtungen"

Frankenberger Stadtelternrat zufrieden mit Zusammenarbeit mit der Stadt

Frankenberg.

Seit etwa einem Jahr ist Sven Menzel Vorsitzender des Frankenberger Stadtelternrates. Im Gespräch mit Erik Hoffmann hat er eine Bilanz der Arbeit des Gremiums gezogen.

Freie Presse: Wurden die Erwartungen des Stadtelternrates im vergangenen Jahr erfüllt und welche Ziele sind dieses Jahr hinzugekommen?

Sven Menzel: In einer Sitzung haben wir vereinbart, dass wir an dem Gremium als solches festhalten wollen. Mit der Vielzahl der Einrichtungen gab es hin und wieder einige Probleme, da nicht alle Themen des Stadtelternrates für alle Einrichtungen zutreffen. Wir hatten auch die Kommunikation mit der Stadt Frankenberg auf den Prüfstand genommen. Wir wollen nicht nur als Zuträgerorgan gesehen werden, sondern man soll mit uns reden. Wir wünschten uns ein Feedback von Dingen, welche wir festgestellt haben. Die Stadt hat daran gearbeitet. Jetzt kann ich im Großen und Ganzen sagen, dass es läuft.

Wie darf man sich die Arbeit des Stadtelternrates vorstellen?

Wir vermitteln zwischen allen Einrichtungen, wenn wir Hinweise bekommen. Dies geschieht auch immer mehr über den Auftritt des Stadtelternrates bei Facebook. Die Eltern sollen einen Einblick bekommen, was in den Einrichtungen im Alltag passiert, und auch in den Ferien informiert werden. Wir arbeiten eng mit dem Bildungsverein in Frankenberg zusammen, bei welchem ich auch selbst Mitglied bin. Dies hat sich ausgezahlt. So konnten wir vor dem Umzug der Kindertagesstätte "Taka-Tuka-Land" noch unsere "Röllchen-Rutsche" zum Einsatz bringen, welche die Kinder begeisterte.

Sie hatten sich ja im vergangenen Jahr das Ziel gesetzt, eine Arbeitserleichterung im Stadt- elternrat zu schaffen. Ist Ihnen dies gelungen?

Dies ist uns nicht gelungen, aber daran arbeiten wir noch. Wir haben in der letzten Sitzung festgestellt, dass ziemlich viele neue Mitglieder in den Stadtelternrat gekommen sind. Diese müssen erst einmal die Arbeit an den Bildungseinrichtungen aufnehmen und schauen, was dort getan werden muss, sodass der Stadtelternrat derzeit noch hinterherhinkt. Man merkt bei einem solchen Gremium, dass es noch in den Kinderschuhen steckt. Man merkt erst beim Leben, wo die Probleme sind. Dies wird auch im Stadtelternrat noch seine Zeit benötigen.

Bringen sich genügend Eltern in den Stadtelternrat ein, um die Arbeit dieses Gremiums leisten zu können?

Das Interesse ist nach wie vor sehr groß.

Gibt es zwischen den Bildungseinrichtungen beziehungsweise den Lehrern und dem Stadt- elternrat Konflikte?

Nein. Positives Beispiel: Die neue Schulleiterin der Astrid-Lindgren-Schule, Frau Kuhn, hat mich noch vor Beginn der Schulzeit angerufen und sich kurz vorgestellt. Man sieht da schon, dass man an einem Miteinander interessiert ist.

Welche Ziele hat sich der Stadt-elternrat für dieses Schuljahr gesetzt?

In den Einrichtungen finden jetzt die Elternabende statt, wo die Elternvertreter gewählt werden, und dann werden die Elternvertreter von uns eingeladen, um die neuen Ziele zu stecken. Dies wird aber sicherlich noch bis Oktober dauern.

Gibt es eine Verbesserung der Unterstützung durch die Stadt ?

Ganz klar - ja. Die Anfragen und Anregungen des Stadtelternrates werden von der Stadt wahrgenommen und auch zeitnah bearbeitet. Man zeigt langsam Interesse und merkt auch das Miteinander.

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