Wohnungsbrand in Mittweida

Mittweida. Ein Feuerwehreinsatz hat heute gegen 10 Uhr die Mittweidaer in Aufregung versetzt. Nach einem Küchenbrand im Neubaugebiet musste die 74-jährige Mieterin zur Sicherheit in das Krankenhaus gebracht werden, es blieb der Verdacht auf Rauchgasvergiftung. Das schnelle Eingreifen eines Nachbarn und das Zutun der Feuerwehr verhinderten wohl Schlimmeres, es blieb bei geringem Sachschaden.

"Wir wurden 10.04 Uhr alarmiert, gemeldet wurde ein Wohnungsbrand in der Lauenhainer Straße 34", erklärte Mittweidas Wehrleiter René Schröter. Vier Fahrtzeugen mit 20 Feuerwehrleuten sowie zwei Autos des Rettungsdienstes und die Polizei rückten aus. Die Sirenen sorgten für Verwirrung in der Stadt, weil es derzeit eine größere Umleitung gibt. "Vor Ort mussten wir gar nicht mehr viel machen", erläuterte Schröter. "Die Mieterin hatte einen Kuchen im Ofen und wollte wohl die Temperatur einstellen. Dabei hat sie aber die Herdplatte eingeschaltet, auf der ein Wasserkocher stand. Das Plastik schmolz und entzündete sich. Der Nachbar konnte zum Glück mit einer Decke die Flammen ersticken."

Die Feuerwehr musste die Wohnung jedoch belüften, die angebrannten Sachen nach draußen bringen. Mit einer Wärmebildkamera wurde zudem nach möglichen anderen Glutnestern gesucht. "Wir gehen davon aus, dass die Frau in ihre Wohnung zurück kann", sagte Schröter. "Die Küche muss sicher neu gestrichen werden, der Herd ist vermutlich auch hinüber." Dagegen sei der Pflaumenkuchen noch komplett unversehrt. (fa)

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