Ermittlungen nach Bränden eingestellt

Wanderhütten-Zerstörung bleibt ungeahndet

Wer für das Abbrennen zweier Wanderhütten in Niederfrohna verantwortlich ist, bleibt unklar. Die zuständige Staatsanwaltschaft Zwickau hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung eingestellt. Es konnte kein Tatverdächtiger gefunden werden, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. "Sollten sich neue Hinweise ergeben, werden die Ermittlungen wieder aufgenommen", fügte er hinzu. Die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommt, erscheint aber gering. Sowohl die ursprüngliche Wanderhütte als auch ein schnell durch eine Tischlerfirma angefertigtes Ersatzexemplar brannten im November 2017 bzw. im Januar 2018 mitten in der Nacht bei Dunkelheit ab. Zudem befindet sich der Standort am Querweg außerhalb der Wohnbebauung. Daher tat sich die Polizei schwer damit, Zeugen zu finden. Die Feuerwehrleute wurde in beiden Fällen zum Tatort gerufen, als es schon zu spät war. Sie konnten nur noch die Reste der hölzernen Unterstände löschen.

Die Vorfälle hatten für Unruhe in der Niederfrohnaer Bevölkerung gesorgt, zumal es im Januar offenbar einen weiteren Versuch der Brandstiftung gab. Ein Passant konnte jedoch das Feuer in einer weiteren Hütte am Querweg löschen, bevor größerer Schaden entstand. Demnächst soll der zweimal zerstörte Unterstand durch einen Neubau ersetzt werden. Der Heimatverein Niederfrohna hatte Spenden von Einwohnern und Verbänden gesammelt. Mittels einer sogenannten Crowdfunding-Aktion wurde die nötige Summe in Höhe von 2500Euro schnell erreicht. (jop)

0Kommentare Kommentar schreiben