Zuchtbetrieb will Gebäude für Büros errichten

Neubau in Reichenbach soll schlicht und zweckmäßig sein

Kriebstein.

Geht es nach den Inhabern des Ferkelzuchtbetriebes Reichenbach, soll 2020 ein neues Bürogebäude errichtet werden. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung dem Bauantrag zugestimmt. Als Standort ist laut Bürgermeisterin Maria Euchler (Freie Wähler) eine Fläche auf dem Grundstück des Unternehmens im Kriebsteiner Ortsteil Reichenbach vorgesehen. Geplant sei ein schlichtes Bauwerk. In einem zweiten, deutlich kleineren Neubau daneben soll nach ihren Angaben der Hundezwinger untergebracht werden. Die Hunde dienten der Sicherheit des Betriebes, so Euchler. Das größere Gebäude mit Büro- und Sitzungsräumen, Labor und Archiv werde gebraucht, weil der Platz im Wohnhaus dafür nicht mehr ausreiche. Die Zentralheizung im neuen Haus werde von der Biogasanlage des Unternehmens mit Wärme versorgt.

Wie Geschäftsführer Mark Reinken auf Nachfrage der "Freien Presse" erläuterte, will der Betrieb ein eingeschossiges Gebäude mit sechs Räumen errichten. Im Frühjahr soll es los gehen. Rund 150.000 Euro muss der Betrieb nach seiner Schätzung für den Neubau ausgeben. Das Hauptaugenmerk habe der Betrieb mit derzeit etwa 35 Mitarbeitern bei seinen Investitionen in den vergangenen Jahren auf den Neu- und Umbau von Ställen, die Ferkelzuchtanlage und moderne Technik gelegt, so Reinken. Der Neubau der Ferkelzuchtanlage erlaube einen Bestand von 3300 Sauen. Außerdem gebe es rund 670 Aufzuchtplätze für Jungsauen sowie Platz für 400 Ferkel.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...