1226 Anschlüsse sollen durch Glasfaser schneller werden

Ziel in Geringswalde ist: Breitbandausbau möglichst bis in jede Wohnung. Doch bis dies Realität wird, werden noch etliche Monate verstreichen.

Von Marion Gründler

Auch wenn sich für die Geringswalder optisch im Stadtgebiet noch nichts tut, wenn es um schnelles Internet geht, so ist die Kommune doch kürzlich einen großen Schritt vorangekommen. Das teilte Klaus Uhlemann, Sachgebietsleiter Allgemeine Verwaltung, mit. Dabei geht es nicht um die Versorgung mit Kupferleitungen, sondern um Glasfaseranschlüsse bis in jedes Gebäude, und wenn möglich, in jede Wohnung.

Denn bis Ende Juni war dem Netzbetreiber Eins Energie in Sachsen, der von vier Anbietern als einziger ein Angebot eingereicht hatte, die Frist für das verbindliche Angebot gesetzt worden. Das Vertragswerk sei sowohl im Rathaus als auch von der Chemnitzer Tele-Kabel-Ingenieurgesellschaft (TKI), welche die Stadt bei diesem Projekt betreut, geprüft worden. "In einem nächsten Schritt geht der Vertrag zur Bundesnetzagentur, damit die Behörde dazu Stellung nehmen kann", verdeutlichte Uhlemann das Prozedere, das sich auf etliche Monate erstrecken könnte. Das für die Region zuständige Breitband-Kompetenzzentrum werde sämtliche Unterlagen zur Überprüfung erhalten. "Es übernimmt die Rolle des Rechnungsprüfers und führt die notwendige Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durch", so Uhlemann. Zugleich ist das Bauamt auf der Suche nach einem Unternehmen, das die Ausschreibung für den Fachplaner erstellt. Dieser werde die Ausschreibungsunterlagen für den Bau erarbeiten. Laut Stadtverwaltung werden 1226 Anschlussnehmer vom Ausbau mittels Glasfaserkabel profitieren können. 104 Anschlüsse davon sind für das heimische Gewerbe vorgesehen.

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