152 Siedler bewältigen erste Etappe

Am Montag steht längste Strecke bevor

Frankenberg/Ringethal.

Nach rund 19 Kilometern Wegstrecke der ersten Etappe von Frankenberg nach Mittweida sind am Sonntagnachmittag die 152 Teilnehmer des Historischen Besiedlungszugs im Ortsteil Ringethal mit rund 50 Pferden und 15 Planwagen angekommen. Hier fanden sich viele Besucher ein, um unter anderem den Reiterspielen zuzuschauen.

"Ich war sehr erleichtert, dass alles gut gegangen ist, nun schaffen wir auch den Rest", sagte am Abend Lokator Michael Ehnert. Bei der ersten Etappe zeige sich, ob zum Beispiel die Pferde mit den hölzernen Planwagen zurecht kommen. Froh sei er, dass auch wieder viele junge Leute in die Rolle der Siedler schlüpfen. Etwa ein Drittel der Teilnehmer seien Kinder und Jugendliche. Dazu gehören auch die beiden nunmehr 21 Jahre alten Söhne des Lokators, die ihn bereits als Achtjährige beim Besiedlungszug begleiteten.


Am Samstag war die 25. Auflage des Zuges quer durch Mittelsachsen im Lützeltal in Frankenberg eröffnet worden. Hier trafen sich zum ersten Mal die Teilnehmer, auch um sich nach historischem Vorbild einzukleiden. Mit dem Zug wird an die Besiedlung der Region im Jahr 1156 durch fränkische Bauern erinnert. An den jeweiligen Etappenzielen werden die Gäste mit Musik, Theateraufführungen und diversen Spielen unterhalten, die Siedler pflegen ein Lagerleben mit Übernachtung in großen Zelten. Am heutigen Montag steht die mit 26,5 Kilometern längste Etappe der Tour nach Pappendorf an. Dort übernachten die Siedler dann auf dem Reitplatz. (jl)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...