Alte Geschichten der Rochsburg neu erzählt

Mithilfe moderner Fototechnik wollen Lunzenauer Schüler die Stadt auf besondere Weise darstellen. Das Projekt hatte an anderen Schulen schon Erfolg.

Lunzenau.

Wie lässt sich mithilfe einer Drohne ein Zugang zur Geschichte der eigenen Heimat finden? Das haben die Schüler der Evangelischen Oberschule am Dienstag in der Auftaktveranstaltung ihres multimedialen Projektes "Märchenhaftes Mittelsachsen" selbst ausprobieren dürfen. Etwa ein Dutzend Schüler der 7.und 8. Klassenstufe wollen in den kommenden Monaten die Historie von Schloss Rochsburg aus ganz neuen Blickwinkeln erzählen. Unterstützt werden sie von Marcel Weidlich und seiner Firma 360-Grad-Team. Ausgestattet mit Kugelkameras und Drohnen, sollen Bilder im Panoramaformat entstehen, die die Jugendlichen mit spannenden Erzählungen aus ihrer Heimat füllen. Das Projekt hat zudem einen Netzwerkcharakter. Denn auch das Rochlitzer Gymnasium, die Oberschule in Leisnig und das Gymnasium in Augustusburg haben sich bereits beteiligt.

Die fertigen Beiträge aller vier Schulen werden auf einer Internetseite zusammengefasst auch in einer App veröffentlicht, die virtuelle Rundgänge durch die regionalen Schösser ermöglichen soll. "Was ich bisher sehen durfte, ist wirklich großartig. Es ist ein beeindruckendes Projekt geworden", so Bernd Voigtländer, zuständig für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung im Landratsamt Mittelsachsen. Er hat das Projekt angeschoben, das vom Verein Fördergesellschaft Regio Döbeln finanziell unterstützt wird.

Der Landkreis möchte langfristig weitere Schulen an dem Konzept beteiligen. Das Ziele bestehe darin, "die mittelsächsische Region vorzustellen, bekannt zu machen und regionale Akteure durch den Austausch ihrer Arbeiten und durch gegenseitige Besuche zu vernetzen", sagt Voigtländer.

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