Am Peniger Schützenhaus wird weiter gewerkelt

Die zweite Etappe der Generalsanierung des Kulturhauses der Muldestadt ist in vollem Gange. Innen wurde 2019 schon vieles modernisiert. Nun geht es an die Außenanlagen.

Penig.

Saal und Bühne sind bereits erneuert. Das Gebäude erhielt eine neue Eingangstür. Ein zusätzlicher Fluchtweg entstand. Die alte DDR- Elektroinstallation wurde gegen eine moderne ausgetauscht. Aktuell werden noch Auflagen des Brandschutzes umgesetzt. Mitarbeiter einer Peniger Firma errichten deshalb im Dachbodenbereich einen Brandschutzgiebel, um im Havariefall den Saalbereich abschotten zu können. "Wir sind mit dem bisherigen Bauablauf zufrieden. Sowohl von der Gebäudesubstanz als auch von den Ausschreibungen her haben wir bislang keine bösen Überraschungen erlebt", sagt Finanz- und Bauamtsleiterin Manuela Tschök-Engelhardt.

Rund 538.000 Euro flossen im vergangenen Jahr in die Sanierung des Innenbereichs sowie weitere 22.000 Euro in den Außenbereich. Für dieses Jahr und somit für die zweite Sanierungsetappe sollen weitere 186.000 Euro für den Innenbereich bereitgestellt werden. Unter anderem ist vorgesehen, im Foyer die alten Fußbodenfliesen auszutauschen. Weitere 244.000 Euro sind für den Außenbereich vorgesehen. Da auch Teile der Fassade erneuert werden sollen, steht der Stadtrat zur nächsten Sitzung am 7. Mai vor der Aufgabe, dafür die Bauleistungen zu vergeben. Der Parkplatz bekommt eine Entwässerung und eine neue Asphaltdecke. Der Grünstreifen zwischen Parkplatz und Gehweg wird dann auf 2,50 Meter verbreitert. Auch für diese Arbeiten soll zur nächsten Ratssitzung der Auftrag erteilt werden. Da die Außenbeleuchtung veraltet ist, soll auch diese erneuert werden. Außerdem wird ein Bogenfenster, das wegen der Errichtung eines zweiten Notausgangs im Saal ausgebaut worden war, auf der dem Parkplatz zugewandten Seite wieder eingebaut. Im Spätherbst soll die Sanierung, die im März 2019 begann, beendet sein.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.