Bestattungswald: Beteiligte optimistisch

Prinz von Schönburg- Hartenstein will in Chursdorf eine alternative Begräbnisstätte schaffen. Dazu gab es am Montag ein wegweisendes Gespräch.

Penig.

Nach Jahren scheinbaren Stillstands kommt nun Bewegung in das außergewöhnliche Projekt. Der Chef der Schönburgischen Forstverwaltung, Alfred Prinz von Schönburg-Hartenstein, will bei Chursdorf einen Bestattungswald errichten und wartet seit Monaten auf ein Zeichen aus dem Landratsamt als Genehmigungsbehörde. Da auch Penigs Bürgermeister Thomas Eulenberger (CDU) mittlerweile die Geduld verloren hatte, bat er um einen Gesprächstermin in der Landkreisbehörde. Vertreter des Landratsamtes, der Bürgermeister und der Prinz saßen daraufhin am Montag gemeinsam zwecks Klärung an einem Tisch.

Wird das Vorhaben nun genehmigt oder abgelehnt? Auch wenn diese Frage am Montag noch nicht endgültig geklärt werden konnte, so zeigte sich der potenzielle Investor nach dieser Beratung zuversichtlich. "Es war ein gutes Gespräch. Man will versuchen, eine Lösung zu finden", sagte Prinz von Schönburg-Hartenstein auf Anfrage der "Freien Presse" Details wolle er in dieser Phase nicht nennen. Er zeigte sich aber optimistisch, dass es nun endlich vorangeht: "Ich glaube, in 14 Tagen wissen wir mehr."


Auch Bürgermeister Eulenberger reagierte diplomatisch. "Wir sind auf einem lösungsorientierten Weg." Er sei zuversichtlich, dass in den nächsten Tagen all das, was noch geklärt werden muss, auch geklärt werden kann. "Ich bin mir sicher, dass wir zu einer Lösung kommen, die Genehmigung heißt", so Eulenberger. Vom Landratsamt war am Montag keine Stellungnahme zum Ergebnis dieses Gesprächs zu bekommen.

In den zurückliegenden Monaten hatte es immer wieder Nachfragen nach dem Stand der Bearbeitung der vom Investor eingereichten Unterlagen gegeben. Das Landratsamt hatte mehrfach mitgeteilt, dass das Verfahren noch laufe. Kritik kam auch aus der Peniger Stadtverwaltung, die auf eine Entscheidung drängte. Denn es gehe um eine faire Umgangsweise, hieß es. Und fair sei, wenigstens die unstrittigen Teile des Antrags zu genehmigen, denn darauf habe der Antragsteller ein Recht.

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