Bestattungswald: Neuer Antrag nötig

Die Planung für eine alternative Begräbnisstätte im Chursdorfer Forst verzögert sich. Investor Prinz von Schönburg-Hartenstein hofft bis September auf eine Entscheidung.

Penig/Chursdorf.

Die Stadt Penig und die Schönburgische Forstverwaltung müssen ihren Antrag zur Errichtung eines Bestattungswaldes bei Chursdorf überarbeiten und neu stellen. Denn nachdem das Landratsamt Nachbesserungen an dem Vorhaben gefordert hatte, beschloss der Peniger Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung, einen im Juli 2016 gefassten Beschluss aufzuheben.

Seit Jahren wartet der Investor, Prinz von Schönburg-Hartenstein, bereits auf eine Entscheidung zu der alternativen Begräbnisstätte. In einer Beratung Mitte Mai hatten sich Vertreter der Landkreisverwaltung, der Stadt und der Investor auf Änderungen im Antrag verständigt. Sobald diese eingearbeitet sind, könne er neu gestellt werden, heißt es aus der Stadtverwaltung. Der Investor will an seinen Plänen festhalten, sagte er am Montag auf Anfrage der "Freien Presse". "Der neue Antrag ist fast fertig", sagte der Prinz. Er geht davon aus, dass bis September eine Entscheidung gefallen ist. "Dann wissen wir mehr und auch, ob es eventuell jemanden gibt, der das Vorhaben blockiert."


Das Landratsamt hatte unter anderem bemängelt, dass Teile des künftigen Bestattungswaldes im Naturschutzgebiet oder auf Arealen liegen, die als Flächennaturdenkmale ausgewiesen sind. Auch müsse dargestellt werden, wie die Bestattungen ablaufen sollen und wie Bäume im künftigen Bestattungsareal, die dem Borkenkäfer beziehungsweise der Hitze zum Opfer gefallen waren, wieder aufgeforstet werden.

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