Burgstädt konkretisiert Baupläne für Brache

Welkersches Gut soll Geschäftszentrum werden - Vorbild Schönherrfabrik

Burgstädt.

Das aus mehreren Gebäuden bestehende Ensemble an der Herrenstraße 20 in Burgstädt soll zu einem Gewerbe- und Geschäftszentrum nach dem Vorbild der Schönherrfabrik in Chemnitz umgebaut werden. Mit Schönherrfabrik 2.0 bezeichnet Bürgermeister Lars Naumann (FWB) den Branchenmix, der Magnet für die Innenstadt werden könnte. Der Stadtrat hatte in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das Grundstück von einem privaten Eigentümer zu kaufen. Bisher sei es aber noch nicht zum Abschluss eines Kaufvertrages gekommen, so Naumann. Die Stadt habe sich mit der Eigentümerin noch nicht über den Verkaufspreis einigen könnten.

Das als Welkersche Gut bezeichnete Ensemble war Mitte des 18. Jahrhunderts gebaut worden. Der spätere kurfürstlich sächsische Hofkommissar Johann Friedrich Wagner richtete 1743 seine erste Manufaktur für halbseidene Tuche dort ein. Das Objekt besitze einen großen Zeugniswert für die Stadtgeschichte, sagte Naumann. Das Grundstück mit den verfallenden Gebäuden soll gekauft, beräumt und für eine Nutzung vorbereitet werden. Dafür sollen Fördermittel beantragt werden. Möglich wäre, im Ensemble auch ein Begegnungszentrum nach dem Vorbild des Naturheilkundlers Bilz zu etablieren. Die Stadt habe Abstand genommen, dort eine Seniorenresidenz anzusiedeln. Es habe sich kein Investor gefunden.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...