CDU-Politiker mit guten Nachrichten im Gepäck

Staatssekretär Marco Wanderwitz nahm aus Geringswalde eine Vielzahl an Anregungen mit. Doch nicht alles kann er klären.

Geringswalde.

Die Botschaft, dass die Bundesregierung ein neues Programm für den Abriss von Brachen auflegt, hatte gestern Marco Wanderwitz, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium und Bundestagsabgeordneter für den hiesigen Wahlkreis, als gute Nachricht bei seinem Besuch am Geringswalder Markt im Gepäck.

So hatte Holzhausens Ortsvorsteher Siegfried Weinert gefragt, welche Möglichkeiten bestünden, etwa die unansehnlichen Reste des Vierseithofes in Altgeringswalde aus dem Ortsbild verschwinden zu lassen. Das Programm habe unter anderem den Vorteil, keiner Zweckbindung mehr zu unterliegen, bekräftigte Wanderwitz.

Zudem äußerte sich der Politiker zu Plänen der Koalition, eine sogenannte Heimatstrategie entwickeln zu wollen. Die soll verhindern, dass sich Regionen wie die um Geringswalde etwa vom wirtschaftlichen Boom der drei Großstädte Chemnitz, Dresden und Leipzig infrastrukturell abgehängt fühlten. Zudem sei Ziel, Behörden zu dezentralisieren.

Was die Geringswalder beschäftige, sei vielschichtig. "Zum einen kam die Frage auf, ob der Ort eine Umgehungsstraße braucht, da der Lärm direkt an der Bundesstraße die Lebensqualität beeinträchtige. Weiter ging es über die Niederschlagsgebühr, die der hiesige Wasserverband erheben will, bis hin zu Fragen, die die Flüchtlingspolitik betreffen."

Vieles könne er mitnehmen nach Berlin, andere Ärgernisse wie der marode Zustand von Teilen der Staatsstraße 200 bei Holzhausen müssten hier im Landkreis geklärt werden.

Das nächste Mal ist Wanderwitz am 30. August in Rochlitz anzutreffen, um die Menschen dort zu fragen, wo ihnen der Schuh drückt.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...