Die Gladiatoren von Penig

Beim Frühlingsfest des Freien Gymnasiums ging es hoch her. Nicht nur in der Turnhalle. Auch Mädchen standen in der Arena.

Penig.

Auf eine Reise in fremde Länder und längst vergangene Zeiten haben sich mehrere hundert Besucher am Samstag beim "Fest der Kulturen", dem Frühlingsfest des Freien Gymnasiums Penig, begeben. Schüler und Gäste erlebten unter anderem Gladiatorenkämpfe der Antike und einen Aufstand während der Französischen Revolution.

"In der Vorbereitung haben wir geschaut was zum Fremdsprachenangebot unserer Schule passt. So ist zum Beispiel für Latein die Idee entstanden eine Gladiatorenshow aufzuführen", erklärte Udo Lenkheit, einer der Organisatoren. So kämpften fünf Gladiatoren, darunter zwei Mädchen, unter dem Jubel der Massen in der Arena. Dabei kamen Kampftechniken und Waffen zum Einsatz, die auch zur Antike passen.


"Man ist schon aufgeregt, es kann ja eine Menge schiefgehen. Mehr als zehn Minuten Kampf sind nicht ohne", sagte Filip Höhne nach der gelungenen Show. "Vor dem Kampf kommt man sich schon etwas komisch vor, man überlegt was alles passieren könnte. Im Kampf selbst läuft dann aber alles automatisch ab", ergänzte Christian Eiermann. Dass alles gut geht, dazu hat auch Gunnar Ehrhardt beigetragen. Der Meister des Undo Muldental trainiert die Darsteller. "Fast ein Vierteljahr haben wir die Techniken geübt und vorbereitet. In der Projektwoche wurde zusätzlich trainiert", sagte der Kampfsportmeister.

Neben dem Kampf in der Arena gehörte eine Voltigier-Show zu den Höhepunkten des Festes, allerdings nicht auf einem Pferderücken, sondern auf einem elektrisch angetriebenen Ford Mustang.

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