Einbrecher wüten beim TSV Penig

Diebe haben das Vereinsheim der Sportler an der Zinnberger Straße heimgesucht. Auf der Suche nach Geld brachen die Täter Dutzende Schränke und Spinde auf.

Penig.

Böse Überraschung für die Sportler des TSV Penig: Diebe sind am Wochenende in das Vereinsheim an der Zinnberger Straße eingebrochen und haben sämtliche Spinde aufgebrochen und durchwühlt. Der Stadionverantwortliche, Ingo Jochmann, ist sauer. Denn der Schaden ist enorm.

"Die haben ein Fenster aufgebrochen, um ins Gebäude zu gelangen. Innen haben sie sämtliche Türen kaputt gemacht", berichtet er. Das Vereinsheim würden vor allem die Fußballer und die Kegler nutzen. "Alle Spinde sind mit Gewalt geöffnet worden. Es wurde alles durchwühlt." Für Ingo Jochmann ist die Sache klar: "Die haben nach Bargeld gesucht. Denn außer Geld wurde nichts gestohlen", sagt der Stadionverantwortliche. Wie viel Geld gestohlen wurde, wisse man noch nicht. Erst müsse mit den Fußballern und Keglern gesprochen werden, wie viel in den Schränken und Spinden aufbewahrt wurde. Laut Polizei beträgt der bei dem Einbruch verursachte Sachschaden mehrere tausend Euro.


Dass die Einbrecher nicht zimperlich gewesen sind, berichtet auch Olaf Hübner, Leiter der Abteilung Fußball bei dem Peniger Sportverein. "Das war purer Vandalismus", sagt er angesichts der Schäden im Vereinsheim.

Der Verein hat den Einbruch der Polizei gemeldet. Die Kriminaltechniker hätten bereits Spuren gesichert. Doch Aufräumen können die Sportler in ihrem Vereinsheim noch nicht. "Erst müssen wir abwarten, bis die Versicherung sich alles angeschaut hat", erklärt Ingo Jochmann. Nur ganz grob habe man erst mal wieder ein bisschen Ordnung geschaffen, damit keine Verletzungsgefahr durch Scherben und anderes besteht.

Froh ist man beim Peniger TSV, dass die Fußballsaison beendet ist. Erst in der ersten Augustwoche gehe es in der Abteilung mit dem Fußballcamp wieder los. "Bis dahin können wir alles in Ordnung bringen, sodass wir mit Kindern im Vereinsheim arbeiten können", sagt Jochmann.

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