Einnahmen fehlen - BSV Wacker erschließt neue Quellen

Wegen Corona musste das Jubiläumsfest des 1. BSV Wacker Langenleuba-Oberhain in diesem Jahr ausfallen. Die Mitglieder haben einiges vor. Und dafür brauchen sie Geld.

Langenleuba-Oberhain.

Dieses Jahr ist für die Mitglieder des 1. Ballspielvereins Wacker ein bedeutungsvolles. Denn der aktuell rund 110 Mitglieder zählende Verein ist 40 Jahre alt geworden. Gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr sollte auch das 112-jährige Bestehen der Wehr gefeiert werden. Doch wegen der Coronapandemie fiel die große Feier am letzten Juni-Wochenende ins Wasser.

"Wir sind optimistisch, dass es nächstes Jahr vielleicht etwas besser aussieht", sagt Vereins-Schatzmeister Mischa Kahlert. Denn neben dem Feiern sei ein solches Fest auch immer eine feste Einnahmequelle, um dringend benötigtes Geld in die Kasse zu bekommen. Schließlich habe der Verein einiges geplant, wofür das Geld benötigt werde. "Unser Altbau müsste dringend renoviert und der Fußboden erneuert werden", erklärt Kahlert. Manches könne durch die Mitglieder in Eigenleistung erledigt werden. Trotzdem sei der Verein auf Einnahmen angewiesen. Das Geld, welches die Stadt Penig bei Vereinsjubiläen zur Verfügung stelle, sei bereits verplant. Das soll genutzt werden, um drei neue Fenster einzubauen. Zudem habe man im Verein überlegt, wie man an zusätzliches Geld kommen könnte und ein weiteres Projekt angeschoben. Seit kurzem bietet deshalb der BSV Wacker über die in Frankenberg ins Leben gerufene Verkaufsplattform "Fanklamotte" verschiedene Fan-Shirts an. Laut Kahlert soll die Palette demnächst noch erweitert werden. "Da wir zurzeit sportlich nichts machen können, versuchen wir eben auf diese Weise, Einnahmen zu generieren", so der Schatzmeister.

Mit Blick zurück war das Coronajahr 2020 auch für Wacker Langenleuba-Oberhain eine ereignisarme Zeit. Training fand so gut wie keines statt. "Wir hatten etwas Glück, dass wir eine Spielgemeinschaft mit Niederhain in Thüringen haben, also quasi um die Ecke. So konnten einige Fußballer wenigstens dort ein wenig trainieren." Da insgesamt aber in diesem Jahr nicht viel los war mit Vereinssport, bestehe auch immer die Gefahr, dass Mitglieder dem Verein den Rücken kehren. "Das war aber glücklicherweise nicht der Fall", so Kahlert. Seit Jahren verzeichne der BSV Wacker eine stabile Mitgliederentwicklung.

Mischa Kahlert hofft, dass nächstes Jahr das öffentliche Leben wieder in Gang kommt. Er weiß aber auch: "Die Freizeitsportler gehören wohl mit zu den letzten, die wieder loslegen dürfen."

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