Gericht fordert Unterlagen nach

Hässlicher Schuttberg soll aus Altgeringswalder Ortsbild verschwinden

Altgeringswalde.

Die Altgeringswalder wollen die unansehnlichen Reste des Vierseithofes an der Straße Zur Fröhne endlich loswerden. Um Eigentümer und somit handlungsfähig zu werden, bedürfe es eines langen Atems, erklärte Bürgermeister Thomas Arnold (parteilos) in der jüngsten Sitzung des Stadtrates. "Wir haben beim Amtsgericht die Zwangsversteigerung beauftragt, nachdem die Eigentümer Ende Juli die letzte Frist hatten verstreichen lassen, um sich zu unserem Angebot zu äußern." Das sah vor, Ruine und Grundstück für einen symbolischen Betrag zu erwerben und dafür die Entsorgung des Schuttberges zu übernehmen. Um den Prozess voranzutreiben, habe die Behörde noch Unterlagen nachgefordert, die etwa ausstehende Grundsteuerzahlungen beträfen. "Selbst wenn die Dokumentation vollständig ist, darf man sich nichts vormachen", verdeutlichte Arnold. Nicht selten werde dann das Grundstück wiederholt in Zwangsversteigerungen aufgerufen, und dadurch könne sich ein solcher Prozess bis zu zwei Jahre hinziehen. Das Bauerngut war in der Nacht zum 20. Mai 2016 fast gänzlich niedergebrannt. (grün)

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