Mann aus Rochlitz vermisst - Polizei bittet um Mithilfe

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sind mit Hubschrauber, Schlauchboot und Fährtenhunden auf der Suche nach einem 85-jährigen Mann, der sich in einer hilflosen Lage befinden könnte.

Rochlitz.

In Rochlitz begann am Sonntagvormittag eine großangelegte Suchaktion nach einem vermissten Senioren. Am Abend gab die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung aus.

Vermisst wird ein 85-Jähriger. Im Einsatz waren bislang neben einem Hubschrauber auch ein Fährtensuchhund, ein Personenspürhund sowie Kameraden einer Feuerwehr mit einer Drohne, die über eine Wärmebildkamera verfügt.

"Wir wurden am Sonntag gegen 9.40 Uhr alarmiert", erklärte Heiko Dost, Pressesprecher der Feuerwehr Rochlitz. "Auf Anforderung der Polizei haben wir die Suche bis zum Mittag unterstützt." Aufgabe sei es gewesen, den Muldenbereich abzusuchen. Laut Dost geschah dies im Abschnitt von der Rochlitzer Muldenbrücke bis zum Wehr in Lastau kurz vor Colditz. Dies ist eine Strecke von rund acht Kilometern. "Unsere Kameraden waren am Ufer zu Fuß unterwegs und mit einem Schlauchboot auf dem Wasser", erläuterte Dost am Mittag. "Wir konnten niemand finden, sind deshalb in Bereitschaft gegangen." Beteiligt waren dabei 28 Feuerwehrleute aus Rochlitz und zehn Mitglieder der Feuerwehr Noßwitz, die mit sechs Fahrzeugen zum Einsatz kamen.

Bis zum Nachmittag konnte der gesuchte Rochlitzer nicht gefunden werden, man wolle bis zum Einbruch der Dunkelheit weiter suchen, hieß es von der Polizei. Im Netzwerk Facebook ist in einer Rochlitzer Gruppe eine Suchmeldung eingestellt worden.

Am 16. März teilte die Polizei mit, dass der Vermisste tot aufgefunden wurde.

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