Grünen-Chef auf Stippvisite in Rochlitz

Wahl 2019: Robert Habeck, Bundesvorsitzender der Partei, sieht in Sachsens Zivilgesellschaft große Chancen. Doch das Image des Ostens sei schlecht.

Rochlitz.

Der ländliche Raum brauche mehr öffentliche Begegnungsstätten. Diese zu schaffen, sei Aufgabe der Politik, aber Politik könne nicht die Motivation einer Gesellschaft ersetzen, Vereine und Initiativen zu gründen. "Aber egal wo ich in Sachsen bin, überall ist eine wache Zivilgesellschaft zu finden, die nicht mault, sondern wirklich etwas organisiert", sagte der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck. Am Donnerstagnachmittag war Habeck zwischen seinen Besuchen in Zwickau und Chemnitz auch in Rochlitz zu Gast.

"Der Blick von außen auf Ostdeutschland ist eher düster. Die Bevölkerung sei verbittert und alle würden rechts wählen, heißt es immer wieder", so Habeck. Er erlebe grundsätzlich das Gegenteil in Sachsen. Im Veranstaltungstreff Vielfalter sprach mit dem Bundespolitiker der Grünen-Direktkandidat der Region, Wolfram Günther. Eine Laienschauspielerin der Theater-Gruppe "Septem mulieres" trat als Herzogin Elisabeth von Sachsen auf. Mitglieder des Vereins "Rochlitz gemeinsam gestalten", die seit der Kommunalwahl neu im Stadtrat sitzen, waren bei dem Besuch dabei sowie das Regionalmarkt-Team. Alle Gruppen haben sich aus dem "Grünen Stammtisch" im Vielfalter entwickelt, den es seit 2014 gibt. "Wir wollen Aufmerksamkeit auf die lenken, die in Rochlitz etwas auf die Beine stellen, so Günther. (cbo)


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