Heimatbuch erweist sich als Renner

Mit zahlreichen Bildern trifft der Autor offenbar den Nerv der Geringswalder

Geringswalde.

Wer jetzt noch zuschlagen und sich die neueste Publikation von Heimatforscher Matthias Heimann in den Bücherschrank stellen möchte, sollte sich beeilen. Wie Bürgermeister Thomas Arnold (parteilos) gestern mitteilte, seien von der Auflage, die mit 600 Exemplaren beziffert wurde, nur noch 265 Bücher zu haben. "Ich freue mich, dass das Buch einen so guten Widerhall findet", sagte der Stadtchef.

Nach, wie Heimann sagte, monatelangen akribischen Recherchen erschien Anfang Dezember das Heimatbuch unter dem Titel "Geringswalde - Veränderungen im Bild einer kleinen Stadt". Auf 84 Seiten sind Szenen Geringswaldes festgehalten - Aufnahmen des Stadtbildes damals und heute. In der Dokumentation dominiert die Bebilderung.

So gibt die Sammlung etwa Antworten darauf, wo sich das frühere Kloster befand. Luftbilder von 1910, den 1930er-Jahren und im Vergleich dazu Aufnahmen von 2017 dokumentieren die Veränderungen im Bild des Ortes mit aktuell knapp 4200 Einwohnern. Auf dem Brachland am Großteich von 1934 entwickelte sich in den 1960er- und 1970er-Jahren eine dichte Besiedlung. Prägnante Gebäude in der Innenstadt durchlebten einen Wandel. Heimann zeigt etwa das Beispiel des Gasthauses "Goldener Reiter" am Markt vor dem Umbau in den 1920er-Jahren. Zu DDR-Zeiten avancierte es zum Kreiskulturhaus. Heute werden im Neubau Finanzgeschäfte abgewickelt. (grün)

Das Heimatbuch "Geringswalde - Veränderungen im Bild einer kleinen Stadt" ist zum Preis von 22,50 Euro erhältlich in der Postagentur Deutrich am Markt, im "Leseeck" Anette Hofmann, Bestellshop Käthner an der Dresdener Straße und in der Kasse des Rathauses.

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