Hitze: Peniger Wehr trifft besondere Vorbereitung

Kontakte zu Landwirten: Zusätzliche Technik und Wasserwagen bereitgestellt

Penig.

Angesichts der anhaltenden Trockenheit und somit erhöhter Brandgefahr vor allem auch auf den Feldern der Region hat die Peniger Feuerwehr Vorkehrungen getroffen, um Flächenbrände schneller bekämpfen zu können. "Wir haben mit Landwirten gesprochen, die Wasserwagen besitzen und sie gebeten, diese mit Wasser gefüllt, bereitzustellen", informiert Gemeindewehrleiter Thomas Cramer. Auch habe man die Bauern gebeten, Pflüge griffbereit zu halten, um im Brandfall schnell Furchen ziehen zu können, die eine Ausbreitung der Flammen verhindern sollen.

Beim Brand am 8. Juli auf einem Feld bei Niedersteinbach habe sich diese Vorgehensweise bewährt, sagt Cramer. An jenem Nachmittag war eine defekte Ballenpresse in Flammen aufgegangen und hatte einen Feldbrand ausgelöst. Insgesamt 60 Kameraden der Wehren aus Penig und Peniger Ortsteilen, unterstützt durch weitere Einsatzkräfte mit Löschfahrzeugen aus Burgstädt, Gößnitz, Limbach-Oberfrohna, Lunzenau und Niederhain, waren im Einsatz. Hilfe bekamen die Feuerwehrleute auch von Landwirten, die mit fünf Traktoren, einem Wasserbehälter und Bodenbearbeitungstechnik den Kameraden zur Hand gingen. Neben der Ballenpresse sind etwa fünf Hektar Feld verbrannt. Dieses war bereits abgeerntet. Ein Übergreifen auf weitere Felder konnte mit Unterstützung der Landwirte somit verhindert werden.

Laut Thomas Cramer hat die Peniger Feuerwehr aber auch noch andere Vorkehrungen getroffen, um vor allem bei Waldbränden effektiver löschen zu können. "Wir haben unsere Fahrzeuge teilweise mit Wechselbeladungen ausgerüstet", sagt er. Bedeutet: Da die Autos nur eine bestimmte Tonnage haben dürfen, sind einige speziell für die Waldbrandbekämpfung umgerüstet worden. "Wir haben dünnere Schläuche an Bord. Diese sind leichter und handlicher. Mit ihnen kann man sich besser bewegen", sagt Cramer.

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