Insolvenzen in Unternehmen rückläufig

Im Landkreis gingen vergangenes Jahr bei Gericht 48 Anträge ein

Rochlitz.

Insgesamt 48 Unternehmensinsolvenzverfahren wurden im Landkreis Mittelsachsen im Jahr 2018 bei Gerichten gemeldet. Im Jahr zuvor waren es laut Statistischem Landesamt 44. Insgesamt ist im Landkreis nach den jetzt veröffentlichten Zahlen seit 2013 ein Rückgang bei den Insolvenzen von Unternehmen zu verzeichnen. Von den im vergangenen Jahr angemeldeten Insolvenzen wurden 37 Verfahren eröffnet, und elf mangels Masse abgewiesen, teilte das Landesamt mit. Sachsenweit wurden demnach im vorigen Jahr 812 Unternehmensinsolvenzverfahren bei den Amtsgerichten gemeldet. Das waren 106 Verfahren beziehungsweise 11,5 Prozent weniger als 2017. Die angemeldeten Forderungen der Gläubiger verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 32,4 Prozent auf 811,5 Millionen Euro. Das entsprach durchschnittlich knapp 1 Million Euro je Verfahren. Der seit 2010 andauernde Abwärtstrend an Unternehmensinsolvenzen hält damit laut der Behörde an. Über 79 Prozent der Verfahren sachsenweit wurden eröffnet, reichlich 20 Prozent wurden mangels Masse abgelehnt.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden im Wirtschaftsbereich Baugewerbe im Freistaat die meisten Verfahren gemeldet, gefolgt von den Bereichen Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen sowie dem Gast- und dem Dienstleistungsgewerbe. (ar)

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