Erst im August hatte sich Benediktinerpater Ansgar Orgaß nach 28 Jahren in Wechselburg von Freunden, Bekannten und Weggefährten verabschiedet. Nach der Messe in der Basilika folgte ein Empfang, bei dem auch in Erinnerungen geschwelgt wurde. Dabei wurde klar, der Abschied fiel ihm nicht leicht. Trotzdem sah er mit Zuversicht in die Zukunft und hegte Pläne für seine Zeit in der Mutterabtei Ettal.
Erst im August hatte sich Benediktinerpater Ansgar Orgaß nach 28 Jahren in Wechselburg von Freunden, Bekannten und Weggefährten verabschiedet. Nach der Messe in der Basilika folgte ein Empfang, bei dem auch in Erinnerungen geschwelgt wurde. Dabei wurde klar, der Abschied fiel ihm nicht leicht. Trotzdem sah er mit Zuversicht in die Zukunft und hegte Pläne für seine Zeit in der Mutterabtei Ettal. Bild: Mario Hösel/Archiv
Rochlitz
Kämpfer für die Kulturhauptstadt und Seelsorger mit Herz: Große Trauer um Pater Ansgar

Zunächst war Pater Ansgar Orgaß Soldat, dann entschied er sich für ein Leben als Mönch. Als solcher baute er Anfang der 1990er-Jahre in Wechselburg das Kloster mit auf. Auch als Pfarrer setzte er hier Akzente. Da ihm die Region am Herzen lag, war er ihr ein Botschafter. Nun ist der Geistliche im Alter von 68 Jahren unerwartet früh verstorben.

Pater Ansgar Orgaß ist tot. Der Benediktinermönch verstarb am 5. November völlig überraschend in der Mutterabtei in Ettal. Der Geistliche prägte ab 1993 als Pfarrer nicht nur das katholische Gemeindeleben zwischen Penig und Borna. Der 1954 Geborene, der Wirtschafts- und Organisationswissenschaft studiert hatte und von 1975 bis 1988 Soldat der...
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