Kein Bock mehr auf Klimpergeld

1- und 2-Cent-Stücke haben keine Zukunft - zumindest wenn es nach der Europäischen Kommission geht. Für viele Mittelsachsen ist ein Aus offenbar okay. Aber es gibt auch Kritik.

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10Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    1
    Nixnuzz
    04.02.2020

    Denkt doch mal anders rum: Bargeld in der Tasche des Bürgers unterliegt nicht der elektronischen Bilanzsumme von Banken oder Sparkassen oder sonstigen Geldströmen des Finanzwesens. Bargeld ist damit in der Hand des eigenständigen Werte-Eigentümers. Je mehr Geld zu Verwaltungszahlen anonymer Institutionen wird, umso abhängiger wird der Einzelne von diesem System. Bargeld führt geg. zu Geschäften untereinander. Kein Staat oder sonstwer spielt da mit. Real-existierender Kommunismus im real-existierenden Kapitalismus? Ein EDV-Zusammenbruch - kein Strom - und alle sehen ziemlich alt aus. Was willste dann mit 'ner Geldkarte auf einem Öko-Hof, um Kartoffeln, Eier oder Mehl etc. zu kaufen?? In Finnland mag das ja noch irgendwie gehen - aber hier??...

  • 6
    2
    Tokru
    03.02.2020

    Ein weiterer Schritt zur Abschaffung des Bargeldes. Als nächstes ist der 200-Euro-Schein an der Reihe. Auf zum gläsernen Bürger.

  • 3
    2
    Zeitungss
    03.02.2020

    Die Tankstellenanzeigen dürften in Zukunft auch übersichtlicher werden, 5 ode10 Cent-Sprünge erkennt der Kunde auch besser, was für Strom- und Gaspreise ebenfalls von Vorteil sein dürfte, zumindest für die Anbieter.
    Wer auf die xx,99 noch aufspringt, nun ja, es hat jeder ein anderes Hobby.

  • 3
    0
    Freigeist14
    03.02.2020

    Wer den Cent nicht ehrt , ist des Euros nicht wert .

  • 4
    0
    osgar
    03.02.2020

    Hinweis an die Münzsammler - bei der Filiale der Bundesbank auf der Zschopauer Straße werden sie das Zeug in jeder Menge los.

  • 2
    1
    Interessierte
    03.02.2020

    Ich lege meine Pfengeln immer hin bei 12,12 oder 15,16 , damit ich kein Kleingeld zurück bekomme ...

  • 4
    1
    Tokeah
    03.02.2020

    Es stimmt leider, dass Einzahlungen von einer und zweier Centmünzen nicht überall möglich ist. Ich bin schon vor zehn Jahren das erste Mal an dieser Sache gescheitert. Inzwischen nehmen immer weniger Banken/Sparkassen Einzahlungen an und wenn man eine findet, ist die Gebühr schon satt hoch genug. Die einzige Alternative die eigentlich bleibt Kleinmünzen loszuwerden ist der Weg zum Supermarkt/Diskounter.
    Immerhin ist es gesetzliches Zahlungsmittel, aufrunden ist noch nicht mal Pflicht an den Kassen.
    Insofern nehme ich mir auch die Zeit ungerade Summen auch entsprechend zu begleichen.

  • 3
    4
    JanWunderwald
    03.02.2020

    Ist doch alles Quatsch! Es wird doch nicht bei jedem Artikel gerundet, sondern nur bei der Gesamtsumme. So wird es z. B. seit vielen Jahren in Norwegen mit ihrer dortigen Währung gemacht. Kaufe ich drei Artikel mit einer Neun am Ende, dann endet der Gesamtbetrag mir einer Sieben und ich zahle 2 Cent weniger.

  • 14
    7
    MuellerF
    03.02.2020

    "Gebühren, die beim Wechseln der Münzen bei der Bank entstehen"

    Die bleiben aber immer gleich hoch, egal wie viel man ein- oder ausgezahlt haben will-also bei beiden Vorgängen immer möglichst viel nehmen, dann fallen die Gebühren nicht so ins Gewicht! Davon abgesehen kosten auch bargeldlose Leistungen wie Überweisungen bei der Bank Gebühren...

    "Das Einzahlen der 1- und 2-Cent-Münzen ist nicht bei allen Banken und Standorten möglich"

    Falls das stimmt, wäre das eine Sauerei- auch die kleinen Münzen sind gesetzliche Zahlungsmittel!

    "Die IHK-Referentin spricht von einem hohen zeitlichen Aufwand."

    Das ist ja nun Unsinn-man rennt doch nicht mit jeder Münze einzeln zur Bank, sondern sammelt eine Weile bis zum Umtausch bzw. zur Einzahlung.

  • 19
    14
    Deluxe
    03.02.2020

    Schritt 1 vor der Abschaffung dieser Münzen wäre garantiert die "Anpassung" aller Preise nach oben auf 0,5x nach dem Komma. Damit anschließend immer hübsch aufgerundet werden muss.

    Oder glaubt jemand, daß irgendein Händler sich diese Chance entgehen lassen würde?

    Wie das läuft, haben wir ja schon bei der Euro-Bargeldeinführung anno 2002 erlebt. Für den Verbraucher ist damals nichts günstiger geworden. Und das wird diesmal nicht anders.