Keine Lösung für Ärztehaus

Alter Stand nach Gespräch: MVZ Langenleuba-Oberhain wird Ende Juli geschlossen

Penig.

Es bleibt bei der Ankündigung der Kreis-Krankenhausgesellschaft LMK: Das Medizinische Versorgungszentrum im Peniger Ortsteil Langenleuba-Oberhain wird Ende Juli geschlossen. Daran konnte auch ein Gespräch zwischen Bürgermeister Thomas Eulenberger (CDU) und LMK-Geschäftsführer Florian Claus am Dienstag nichts ändern.

"Es war sicher auch nicht zu erwarten gewesen, dass der Geschäftsführer einen Rückzieher macht und den Plan ändert", sagte Eulenberger auf Anfrage der "Freien Presse". Beide Seiten hätten sich jedoch darauf verständigt, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, um die medizinische Versorgung in dieser Region aufrechtzuerhalten. Eulenberger bekräftigte noch einmal seine bereits im Stadtrat geäußerte Ankündigung, sich nach Trägern, die eine solche Versorgung anbieten, umzuschauen. Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen hatte die Region Penig mit Wirkung vom 1. Oktober als unterversorgt eingestuft. Ob und wie die LMK die Stadt bei medizinischen Angeboten für diesen Bereich unterstützen kann, dazu gab es am Mittwoch keine Stellungnahme aus Mittweida. Zu den Gründen der Schließung hatte die LMK vergangene Woche erklärt, dass die Praxisräume nicht mehr den aktuellen Standards entsprechen. Das betreffe beispielsweise den Datenschutz und die Hygiene. In der Praxis wären hohe Investitionen notwendig, was als Nichteigentümer schwer realisierbar sei. Die Patienten aus Langenleuba-Oberhain würden durch Hausärztin Denise Krenz von Rochlitz aus weiter betreut. (ule)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...