Landrat: "Sterberate relativ hoch"

Hartha/Rochlitz.

Nach dem Appell von mittelsächsischen Medizinern, die für Transparenz bei der Erfassung von Corona-Todesfällen geworben haben, hat Landrat Matthias Damm (CDU) während des Kreistags in Hartha die Sterberate in den Krankenhäusern als relativ hoch bezeichnet. Dabei gebe es wegen der nötigen Auswertung von Totenscheinen einen Versatz der Meldungen zwischen Kliniken und offizieller Landkreisstatistik. "In den Krankenhäusern ist dies sofort spürbar." Damm dankte allen, vor allem Mitarbeitern in medizinischen Einrichtungen, Diensten und Heimen. Mittelsächsische Kliniken schließen derzeit nach den Worten des Landrates Stationen, um Corona-Patienten aufzunehmen. Probleme bereite zudem, dass Pflegeeinrichtungen genesene Patienten erst 14 Tage später zurücknehmen. Auch der Rettungsdienst bekomme die Lage zu spüren. Rettungsfahrzeuge müssten weitere Wege zu anderen Kliniken zurücklegen. (grit)

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