Marode Stützwand an Teich wird gebaut

Seit 2013 beschäftigt die Gemeinde Königsfeld eine alte Bruchsteinwand aus dem Jahr 1895. Nun wird der letzte Abschnitt saniert.

Königsfeld.

Mit ihrem größten Investitionsprojekt für das Jahr 2019 will die Gemeinde Königsfeld so bald wie möglich beginnen. Das letzte Teilstück der Stützwand an der Unteren Dorfstraße soll erneuert werden. Die notwendigen Bauarbeiten für die letzten 75 Meter hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung an mehrere Firmen vergeben. Die Gesamtkosten des Projektes betragen rund 262.000 Euro und werden zu 75 Prozent vom Freistaat übernommen.

Die Stützwand aus Bruchstein am Königsfelder Mittelteich war bereits im Jahr 2013 auf 18 Metern Länge durch Starkregen massiv beschädigt worden. Das Stück wurde 2017 für rund 76.000 Euro erneuert, die die Gemeinde aus einem Fördertopf zur Hochwasserschadensbeseitigung erhielt. Dabei wurden auch Schäden im restlichen Teil der rund 160 Meter langen Mauer entdeckt. Einen zweiten Abschnitt ließ die Gemeinde 2018 sanieren. "Der Bruchstein ist durch Baumbewuchs marode geworden und wird den statischen Anforderungen für die oberhalb verlaufende Straße nicht mehr gerecht", erklärt Bürgermeister Frank Ludwig (parteilos). Die Arbeiten sollen schon Anfang November beginnen. Dann werden Wurzeln entfernt und alte Mauerreste abgetragen. Im Anschluss wird mit Bohrungen für die Eisenanker zur Stabilisierung der Böschung begonnen. Parallel zu diesen Bauarbeiten erhält ein Straßenabschnitt neuen Belag. Der Bauzeitraum soll nicht länger als drei bis vier Monate in Anspruch nehmen. "Wir werden versuchen, auf eine Vollsperrung zu verzichten und den Verkehr halbseitig an der Baustelle vorbeiführen", so Ludwig.

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