Mehr Geld für den Chemnitztalradweg

Die Planungen für den Weiterbau von Stein nach Göritzhain laufen. Ein anderer Abschnitt steht kurz vor der Fertigstellung.

Claußnitz/Lunzenau.

Der Zweckverband Chemnitztalradweg erhöht in diesem Jahr die Umlage für die sechs Mitgliedskommunen. Das hat das Gremium in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Begründet wird das damit, dass die Unterhaltung der bereits fertiggestellten Radwegabschnitte mehr Geld als in den Vorjahren kostet.

Die Verbandsumlage beläuft sich auf 105.000 Euro für die Mitgliedskommunen, davon 45.000 Euro als Betriebskostenumlage und 60.000 Euro als Investitionsumlage, sagt Verbandschef Robert Haslinger. Bisher waren es 90.000 Euro. Je Mitgliedsgemeinde sind damit statt bisher 15.000 Euro künftig 17.500 Euro zu zahlen, 7500 Euro als Betriebskostenumlage und 10.000 Euro als Investitionsumlage. Der Verband war 2007 von sechs Kommunen, den Städten Burgstädt, Lunzenau sowie den Gemeinden Claußnitz, Königshain-Wiederau, Lichtenau und Taura, gegründet worden.

Außerdem ist der Haushaltsplan für dieses Jahr beschlossen worden. Geplant wird mit Einnahmen von rund 102.000 Euro und Ausgaben in Höhe von 112.000 Euro. Der Saldo von rund 10.000 Euro werde über Rücklagen ausgeglichen. Dieses Jahr soll die Planung und Weiterführung des Radweges zwischen Stein und Göritzhain fortgesetzt werden. Außerdem ist Geld für touristische Angebote wie die Rastplatzgestaltung und -erweiterung, geplant. Insgesamt sind für Investitionen laut Haslinger rund 250.000 Euro vorgesehen.

Der 2,5 Kilometer lange Abschnitt zwischen Markersdorf und Diethensdorf steht kurz vor der Fertigstellung. Restleistungen könnten wegen der Witterung derzeit nicht ausgeführt werden, so Haslinger. Zudem fehlen die verkehrsrechtliche Anordnung sowie die Beschilderung. Zur Verkehrsfreigabe gehört auch die Widmung des Streckenabschnitts. Hierzu seien noch Fragen zu klären. "Dazu gab es einen Vor-Ort-Termin mit den Gemeinden Claußnitz und Burgstädt sowie dem Landratsamt des Landkreises Mittelsachsen", sagt Haslinger. Die jeweiligen Gemeinderäte müssten dazu noch einen Beschluss fassen. Wenn all diese Probleme geklärt seien, stehe einer Freigabe des Abschnitts nichts mehr im Weg. (bj)

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