Menschen und die Wende

Serie stellt Protagonisten von damals in Mittelpunkt

Rochlitz.

Der Tag war einer jener Tage, die im Gedächtnis haften bleiben, einer, von dem viele heute noch wissen, wo sie waren und was sie getan haben. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 fiel die Mauer. Ein ebenso epochales wie einschneidendes Ereignis. Nun, dreißig Jahre nach der Wende, geht die "Freie Presse" auf Spurensuche und spricht mit Frauen und Männern aus der Region über ihre Erlebnisse.

Einer davon ist Dr. Christoph Körner aus Erlau, der von Stasi-Spitzeln beäugt und mit einem halben Bein im Gefängnis war. "Wir wollten eigentlich eine eigene DDR, keine Übernahme durch den Westen", sagt der frühere Pfarrer von Mittweida. Am 9. November moderierte der Geistliche in der dortigen Stadtkirche eine Podiumsdiskussion und sorgte so mit dafür, dass es in der Stadt ruhig blieb. In einer Serie stellt die "Freie Presse" Protagonisten der Wende vor. (acr)

Kennen auch Sie jemanden, der zur Wendezeit aktiv war und seine Geschichte erzählen möchte? Oder wollen Sie uns erzählen, wie Sie den 9. November 1989 erlebt haben? Dann schreiben Sie uns bitte an die Lokalredaktion der "Freie Presse" an der Rochlitzer Straße 64 in 09648 Mittweida oder per Email an red.mittweida@freiepresse.de.

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