Naturschauspiel im Muldental - Massen von Störchen auf Wiesen und Dächern

Um sich für den Zug nach Süden zu sammeln, haben sich auffallend viele Störche das Muldental ausgewählt. Mehr als 40 Tiere wurden dieser Tage auf dem Rochlitzer Schloss gesichtet (rechtes Foto). Begonnen hatte es vor einer Woche mit neun bis zwölf Tieren. An der Rochlitzer Petri- und der Kunigundenkirche waren auch schon Störche gelandet. Und ein Feld bei Zaßnitz wurde ebenfalls von den großen Vögeln bevölkert. Für den Storchenbeauftragten des Landkreises Mittelsachsen, Kai Schaarschmidt, ist es nicht ungewöhnlich, dass sich die Tiere um diese Jahreszeit sammeln, um dann nach Südosten oder Südwesten in ihre Winterquartiere weiterzufliegen. Dass sie allerdings in diesen großen Stückzahlen auftreten, das sei schon beachtlich. "Mit zehn Brutpaaren in Mittelsachsen, aus denen 25 Jungstörche hervorgingen, haben wir dieses Jahr einen Rekord erreicht", sagt der Storchenbeauftragte. Zum Vergleich. Im Jahr 2010 brüteten noch zwei bis drei Paare im Landkreis. Dass sich die Störche das Schlossdach als Rastplatz ausgewählt haben, sei eher zufällig, so Schaarschmidt. Es könne durchaus passieren, dass ein Teil weiterfliegt, andere sich dort niederlassen. (ule)

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