Naturschützer bauen Krötenzäune auf

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Mutzscheroda.

Entlang der Straße zwischen Mutzscheroda und Wechselburg haben am Mittwoch sechs Mitarbeiter der Naturschutzstation aus Weiditz auf etwa 600 Metern Länge einen Krötenzaun aufgebaut. "Wir gehen davon aus, dass die Krötenwanderung beginnt, sobald es regnet und nass wird", erklärt Leiterin Angela Schubert. Die gut 50 Eimer werden täglich kontrolliert, die Tiere gezählt und auf die gegenüberliegende Straße gebracht. Von dort können sie ungehindert zu ihren Laichplätzen weiterwandern. In Mittelsachsen werden laut Kreissprecher André Kaiser an 28 Stellen Amphibienschutzzäune aufgestellt, darunter in Chursdorf, Döhlen, Elsdorf, Erlau, Geringswalde und Königshain. Im Vorjahr standen die Zäune relativ lange und im Schnitt acht Wochen. "Dies war dem Wetter geschuldet, dass entweder zu kalt oder zu trocken für die Amphibienwanderung war", erklärt der Leiter des Naturschutzreferats, Udo Seifert. Fast 13.400 Tiere wurden gezählt. (acr/hö)

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