Neustart für Radrennen in Niederfrohna

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Sportliche Tradition wird dieses Jahr fortgesetzt

Niederfrohna.

Mitten in der Corona-Pandemie, die für viele Veranstalter Planungen schwierig bis unmöglich macht, sorgt der Niederfrohnaer Bürgermeister Klaus Kertzscher für eine Überraschung, die das traditionelle Jahn-Radkriterium betrifft: "Es wird ein Comeback des Rennens geben." Nach der Absage im vorigen Jahr seien viele Bürger mit der Forderung nach einer Fortsetzung des Rennens auf ihn zugekommen, so der Bürgermeister. Die Veranstaltung hatte 2010 ihre Premiere und brachte zum zehnjährigen Bestehen 2019 an die 350 Radfahrende an den Start. "Wir sind damit auf dem Gipfel der Veranstaltung angekommen", sagte Klaus Kertzscher, selbst passionierter Radfahrer und Mitorganisator des Rennens, im Vorjahr. Der Grund für die Absage des Rennens 2020 war terminlich bedingt. Es fand immer Ende August statt und wäre damit mit dem Schulanfang in Sachsen zusammengefallen. Da dieses Jahr die gleiche Situation herrscht, ist die Entscheidung der Absage damals getroffen worden. "Aber die Leute wollten das Rennen weiterhin, das wurde schnell klar", so das Gemeindeoberhaupt.

Nun plant Niederfrohna einen Neustart - und zwar am 31. Juli und 1. August. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, so Kertzscher. Wie immer soll es am Samstag einen drei Kilometer langen Rundkurs durch den Ort geben. Mit einem teils ansteigenden Streckenabschnitt und einer scharfen Kurve ist die Route anspruchsvoll. An den Start gehen darf bei dem Rennen jeder, der Lust hat. Für Kinder gibt es im Anschluss eine kleine 600-Meter-Runde um das Rathaus. Auch in diesem Jahr soll es am Samstag ein Promi-Rennen geben. Zugesagt haben demnach unter anderem bereits die Skispringer Jens Weißflog und Falko Weißpflog. (effi)

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