Oldtimer starten nicht mehr von der Burg

Die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Kriebstein-Rallye hat ab 2017 einen neuen Veranstaltungsort. Bis vor kurzem stand das Event sogar auf der Kippe.

Kriebstein.

Fünfmal war die Burg Kriebstein in den zurückliegenden Jahren Austragungsort für die Motorrad-Oldtimerrallye. Die sechste Veranstaltung im kommenden Jahr hat nun ein neues Konzept - und ein neues Domizil. Untergebracht sind die Teilnehmer dann im Gelände der Jugendherberge Falkenhain, von dort aus wird auch die etwa 130 Kilometer lange Tour gestartet.

"Wir sind hier in der Burg mittlerweile an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen, sowohl von der Fläche her als auch vom Personal", nennt Susanne Tiesler, Sprecherin der Burgverwaltung, einen der Gründe. Hinzu komme, dass nächstes Jahr der Ausbau der Kreisstraße weitergehen soll. "Da kann es hin und wieder zu Terminverschiebungen kommen, was die längerfristigen Planungen schwierig macht", so die Burgsprecherin. "Ich denke, mit dem neuen Veranstaltungsort kann das auch eine gute Sache werden."

Das hofft auch Rallye-Cheforganisator Michael Fuhse, der froh ist, mit der Jugendherberge und dem dortigen Strandbad eine geeignete Veranstaltungsstätte für die sechste Rallye, die vom 23. bis 24. Juni 2017 stattfinden soll, gefunden zu haben. Denn die andere Möglichkeit wäre gewesen, die inzwischen über die sächsischen Landesgrenzen hinaus bekannt gewordene Oldtimerveranstaltung auslaufen zu lassen.

Da man diese Tradition nicht beenden wollte, habe man sich für den neuen Veranstaltungsort entschieden, so Michael Fuhse. Das Ambiente direkt an der Talsperre sei ganz anders als auf der Burg, doch die neue Austragungsstätte habe auch etliche Vorteile. So könnten die Teilnehmer gleich am Veranstaltungsort übernachten. Mit einer Kapazität von über 200 Betten in Blockhütten und Möglichkeiten zum Camping sollte für alle Teilnehmer laut Fuhse das Passende dabei sein. Das neue Konzept sei bereits getestet worden. "Das Ergebnis fiel positiv aus", so Michael Fuhse.

Die Organisatoren freuen sich nun auf ein großes Starterfeld mit einer großen Marken- und Typenvielfalt. Gefahren werde in drei Klassen: Motorräder bis Baujahr 1918, Baujahr 1919 bis 1928 sowie Baujahr 1929 bis 1939.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...