Papierfabrik meldet Insolvenz an

Lunzenau.

Die Lunzenauer Papier- und Pappenfabrik ist in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Das Unternehmen hat Insolvenz angemeldet. Am Freitag wurde das Verfahren beim Chemnitzer Amtsgericht eröffnet. Das geht aus Veröffentlichungen im Justizportal des Bundes und der Länder hervor. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Chemnitzer Rechtsanwalt Jörg Schädlich bestellt. Er war am gestrigen Montag für eine Auskunft zum weiteren Verfahren nicht zu erreichen. Der Betrieb stellt hauptsächlich Rohfilzpappen her. Die werden Unternehmensangaben zufolge unter anderem als Abdeckpappe bei Maler- und Renovierungsarbeiten, Unterlegpappe zum Bodenausgleich und Trittschallverbesserung bei Parkett- und Laminatböden verwendet. Die Fabrik wurde 1885 von dem Industriellen Wilhelm Vogel gegründet. (fpe)

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