Penig muss in städtischen Bestand investieren

Schuldenfreiheit im Jahr 2022: Stadt hält an Ziel fest

Penig.

Die Stadt Penig hat in den zurückliegenden Monaten verstärkt in die Instandhaltung von Gebäuden und Bauwerken investiert. Wie Kämmerin Manuela Tschök-Engelhardt im Haushaltsbericht der Stadt für das erste Halbjahr 2019 betonte, seien viele Investitionen getätigt beziehungsweise angeschoben worden, um die Bausubstanz zu erhalten. Zu den größten Projekten der Stadt zählen dabei die Sanierungen der Grundschule in Langenleuba-Oberhain und des Kultur- und Schützenhauses, sowie die Unterhaltung zahlreicher Straßen. Wie Bürgermeister Thomas Eulenberger (CDU) erklärte, sei diese "vorbeugende Instandhaltung" notwendig, damit dies nicht als finanzieller Bumerang auf die Stadt zurückkomme.

"Die Einnahmen entwickeln sich positiv", sagte die Kämmerin. Dennoch werde es am Jahresende ein finanzielles Defizit im Haushalt geben. Zum einen lasse sich aktuell nicht abschätzen, wie sich die Gewerbesteuereinnahmen entwickeln werden. "Das ist zurzeit ein Blick in die Glaskugel", so Tschök-Engelhardt. Zum anderen habe die Kommune deutlich weniger Fördermittel erhalten als beantragt. Beim Blick auf den Gesamthaushalt der Stadt könne sie insgesamt dennoch ein positives Fazit ziehen. "Wir haben eine stabile Kassenlage, müssen aber nach wie vor wachsam sein."

Penigs Bürgermeister Thomas Eulenberger will auf jeden Fall am eingeschlagenen Weg und an seiner Prognose festhalten, die er schon vor einigen Jahren ausgegeben hatte. "Wir wollen bis zum Jahr 2022 eine schuldenfreie Kommune sein", sagte der Stadtchef.

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