Penig vergibt Planung für Breitband

Ortsteile sollen möglichst Ende 2021 versorgt sein

Penig.

Der Peniger Stadtrat hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend die Planung der Infrastruktur für das schnelle Internet an eine Wiesbadener Planungsgesellschaft vergeben. Diese wird im Auftrag der Stadt für 565.107 Euro das Glasfaserkabelnetz konzipieren. Laut Stadtverwaltung hatten sich ursprünglich acht Interessenten auf die EU-weite Ausschreibung hin beworben. Davon gaben drei ein Angebot ab.

Wie die Leiterin der Finanz- und Bauverwaltung, Manuela Tschök-Engelhardt, sagte, betreffe die Planung insgesamt etwa 1300 Hausanschlüsse in Peniger Ortsteilen und dort speziell die Randgebiete. Die Kernstadt Penig und die Zentren der Ortsteile gelten als versorgt. Insgesamt werde der Aufbau des Glasfasernetzes rund 9,6 Millionen Euro kosten. Etwa 5,8 Millionen Euro steuert der Bund, weitere knapp 2,8 Millionen Euro der Freistaat an Fördermitteln bei. 960.000 Euro muss die Stadt Penig selbst aufbringen. Bis in den Peniger Ortsteilen - vor allem auch in den Gewerbegebieten - Übertragungsraten bis zu 200 Mbit pro Sekunde möglich sind, sei es noch ein weiter Weg. "Unsere Zielstellung ist Ende 2021", so die Amtsleiterin. (ule)

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