Penig warnt vor anonymer Sammlung

Rathaus: Sperrmüll bleibt oft an Straßen stehen

Penig.

Erneut sind anonyme Müllsammler in Penig unterwegs. "Wir bitten unsere Einwohner, diesem Aufruf nicht zu folgen", warnt Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt vor dieser Aktion, für die mit Flugblättern für den Freitag aufgerufen wird. Bereits vor wenigen Tagen hatten Müllsammler einen Abstecher in die Muldestadt gemacht.

Die gewerbsmäßige Sammlung von Sperrmüll, Schrott und Haushaltsgeräten führt laut Tschök-Engelhardt regelmäßig dazu, dass nur die "guten Stücke" tatsächlich eingesammelt werden und unbrauchbarer Müll an den Straßen der Stadt liegen bleibt. "Diese Müllablagerungen stellen dann eine große Gefahr für spielende Kinder, Tiere und unsere Umwelt dar", betont Tschök-Engelhardt. Der Sperrmüll sollte beim Wertstoffhof des kreiseigenen Entsorgungsbetriebes EKM kostenfrei abgegeben und nicht vor die Haustür gestellt werden, rät sie. Der Stadt Penig entstünden jährlich etwa 10.000 Euro Kosten für die Entsorgung von Müll - Geld, das dann für andere wichtige Aufgaben fehle. (ule)

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