Penig wirbt um Glasfaser bis ins Haus

Ortsteile werden mit dem Turbo-Internet erschlossen

Penig.

Nachdem die Stadt Penig und der Energiedienstleister Eins Energie im März das Breitbandprojekt für die Muldestadt gestartet hatten, wurden inzwischen die betroffenen Grundstückseigentümer mit einem gemeinsamen Brief über das Vorhaben informiert.

Wie Bürgermeister Thomas Eulenberger (CDU) erklärt, werben die Projektpartner in diesem Schreiben um Zustimmung zur Verlegung eines Glasfaserkabels von der Straße über das Grundstück bis ins Haus. Diese Verlegung des Glasfaserkabels bis ins Haus sei kostenfrei. Die Grundstückseigentümer seien nicht gezwungen, nach der Verlegung dieses Glasfaseranschlusses einen neuen Internetanschluss dafür zu buchen. Es bestehe jetzt die einmalige Gelegenheit, kostenfrei das Glasfaserkabel bis ins Haus verlegt zu bekommen, so Eulenberger, der auch dafür wirbt, an die nächsten Generationen zu denken. Dass die beabsichtigten Anschlüsse kostenfrei sind, ergebe sich aus der Förderung des Breitbandausbaus durch den Bund und den Freistaat Sachsen sowie die Bereitstellung von Eigenmitteln aus dem Haushalt der Stadt Penig. "Damit wollen wir die Attraktivität unserer ländlichen Ortsteile steigern", so Eulenberger. Die Grundstückseigentümer, die nicht angeschrieben werden, befinden sich außerhalb des für den Breitbandausbau förderfähigen Gebietes.

Bis Ende 2021 soll das etwa 70 Kilometer lange Glasfasernetz in den Ortsteilen verlegt sein und 1083 Haushalten sowie Firmen und Schulen das schnelle Internet mit Übertragungsraten von bis zu 500 MBit/s bringen. Zehn Millionen Euro, davon 90 Prozent Fördermittel, werden in die neue Infrastruktur investiert. Ab Juli werde mit der Erschließung der Ortsteile Chursdorf, Thierbach und Zinnberg begonnen. (ule)

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