Peniger Kulturhaus verwandelt sich

Der erste Teil der Sanierung des altehrwürdigen Schützenhauses ist so gut wie abgeschlossen. Einzelne Bereiche haben mit ihrem Ur-Zustand nicht mehr viel gemeinsam.

Penig.

Es riecht nach frischer Farbe in der Peniger Kulturstätte an der Zinnberger Straße. Seit dem Baustart Ende März, als die Generalsanierung begann, hat sich innen und außen viel getan. Saal und Bühne wurden erneuert. Es entstanden ein weiterer Fluchtweg und eine größere Treppe. Vor allem aber mussten Auflagen des Brandschutzes umgesetzt und die alte aus DDR-Zeiten stammende Elektroinstallation erneuert werden. "Es gab keine bösen Überraschungen. Wir liegen im Zeitplan, sodass der Eröffnung der bevorstehenden Karnevalssaison nichts im Wege steht", sagt die Leiterin der Finanz- und Bauverwaltung, Manuela Tschök-Engelhardt. Nach dem Aschermittwoch im kommenden Jahr soll sich dann die zweite Sanierungsetappe anschließen.

Rund 538.000 Euro fließen allein in diesem Jahr in die Sanierung des Innenbereichs sowie weitere 22.000 Euro in den Außenbereich. An der Garderobe im Erdgeschoss wurde eine Wand eingezogen, damit die neuen Schaltschränke untergebracht werden können. Im renovierten Saal hängen bereits die Lampen. Die Bühne erhielt einen neuen Anstrich, einen modernen Bühnenboden und LED-Technik. Im kleinen Saal darüber wurde ein Durchbruch für die Elektrik geschaffen. Teile des Dachbodens wurden bereits verkleidet. "In den Wintermonaten wird noch eine Wand eingezogen, damit der Saal im Brandfall komplett abgeschottet werden kann", erläutert die Bauchefin. Überhaupt sei für den Brandschutz viel getan worden. Eine Brandmeldeanlage wurde eingebaut, zudem erhielten der Bühnenbereich und die gegenüberliegende Seite im Saal Abzugsfenster, die sich im Brandfall automatisch öffnen.

Für das nächste Jahr und somit für die zweite Sanierungsetappe sollen weitere 186.000 Euro für den Innenbereich bereitgestellt werden. Unter anderem ist vorgesehen, im Foyer die alten Fußbodenfliesen auszutauschen. Weitere 244.000 Euro fließen in den Außenbereich. Teile der Fassade werden erneuert. Der Parkplatz bekommt eine Entwässerung und eine neue Asphaltdecke. Der Grünstreifen zwischen Parkplatz und Gehweg wird dann auf 2,50 Meter verbreitert.

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