Rat soll über Geld für neues Ärztehaus entscheiden

Nach Wegfall der medizinischen Versorgung in Langenleuba-Oberhain: Penig plant Ausbau der Schwesternstation

Penig.

Sollte der Peniger Stadtrat nächste Woche grünes Licht geben, dann wäre ein erster Weg für den Ausbau der ehemaligen Langenleuba-Oberhainer Gemeindeschwesternstation zu einem Ärztehaus frei. Ersten Schätzungen der Stadtverwaltung zufolge könnte der Umbau rund 130.000 Euro kosten. Sobald genaue Zahlen vorliegen, soll der Stadtrat im Zuge der Haushaltsplanung für 2020 konkret darüber abstimmen.

Da das Geld für ein solches Vorhaben nicht geplant war, schlägt die Verwaltung vor, als Gegenfinanzierung die Arbeiten zur Erweiterung der Turnhalle an der Grundschule Langenleuba-Oberhain um jeweils ein Jahr zu verschieben. Zudem könnte der Zuschuss von 70.000 Euro, den die Stadt Penig jährlich vom Freistaat als Pauschale zur Stärkung des ländlichen Raumes erhält, mit in die Finanzierung fließen.


Nachdem die Kreis-Krankenhausgesellschaft LMK Ende Juli die Medizinerin Denise Krenz nach Rochlitz abgezogen hat, soll der Wechselburger Internist Dr. Ludger Mende ab 1. April in der umgebauten Gemeindeschwesternstation praktizieren. Nachdem es massive Proteste gegen die Schließung gegeben hatte, konnte die Stadt Penig diese Ausweichlösung finden. Ursprünglich sollte die Schwesternstation abgerissen und das Gelände zu einem Spielplatz umgebaut werden. Laut Verwaltung sei das aber nicht mehr notwendig, da ab dem neuen Schuljahr keine Vorschulkinder mehr im Hort der Grundschule betreut werden. (ule)

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