Regenschirme prägen Bild des Rochlitzer Regionalmarktes

Seit 2017 gibt es die Veranstaltung - am Samstag war es die erste bei schlechtem Wetter. Die Regentaufe hat der Markt jedoch gemeistert.

Rochlitz.

Die Temperatur knapp über dem Gefrierpunkt, dazu Dauerregen sowie ab und an Schneeregen - trotz dieser Wetterkapriolen ließen sich Kunden und Händler nicht abschrecken, am Samstag ins Rochlitzer Stadtzentrum zu kommen. Etwa 50 Händler boten beim Regionalmarkt ihre regional produzierten Waren an. "Ich rechne es den Händlern hoch an, dass sie uns trotz der Wetterprognose die Treue gehalten haben. Nur das Ponyreiten musste ausfallen", sagte Marktmeisterin Madeleine Weber. Aufgrund der Wettervorhersage hatte die Stadt kurzfristig ein Zelt für den Markt gebucht. Dort konnten die Besucher essen und trinken. Genutzt wurde es auch vom Wechselburger Paul-Fleming-Chor und den "Naturkindern" aus Weißbach.

Nachdem das Rochlitzer Steinmetzlied zunächst im Rathaus präsentiert wurde, kamen alle noch einmal unter dem Zeltdach zusammen, damit auch die Besucher das Lied hören konnten. Es war der Höhepunkt des Marktes, der mit dem Thema "Porpheus' Entdeckungen" mit Porphyr und damit auch mit dem Steinmetzhandwerk zu tun hatte. Als "Porpheus" war Madeleine Last vom Regionalmarktteam unterwegs. Sie beschenkte Besucher mit kleinen Porphyrstücken. "Es war überraschend, dass einige noch nie Porphyr in der Hand hatten", sagte sie. "Natürlich sind wir mit dem Wetter nicht glücklich", so Andreas Hickel vom Regionalmarktteam. "Aber die Besucher sind gekommen und haben uns die Treue gehalten."


Auch OB Frank Dehne zeigte sich zufrieden. "Dass trotz des Dauerregens und der Kälte der Markt angenommen wird, zeigt, dass er sich für Besucher und Händler zu einer festen Größe entwickelt hat."

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