Region trägt nationales Gütesiegel

Rochlitz.

Das Porphyrland darf sich für weitere fünf Jahre mit dem Titel "Nationaler Geopark" schmücken. Das teilte der Heimat- und Verkehrsverein "Rochlitzer Muldental" mit. 2014 erhielt die Region, die von Thallwitz im Norden über Grimma und Colditz bis nach Rochlitz im Süden reicht und sich auf einer Gesamtfläche von 1200 Quadratkilometern erstreckt, erstmals das Gütesiegel. Die hiesige Region bildet eines der größten mitteleuropäischen Vulkangebiete. Vor rund 290 Millionen Jahren kam es hier zu gewaltigen Vulkanausbrüchen. Das Gestein, der rote Porphyr, prägt bis heute die Architektur der Gegend. In einem Geopark wird vermittelt, wie Landschaften entstehen, welche Gesteine und Rohstoffe im Untergrund vorkommen und wie Geologie und Böden die jeweilige Landnutzung beeinflussen. Die Zertifizierung wird alle fünf Jahre durch die Geo-Union der Alfred-Wegener-Stiftung in Potsdam erteilt. In Deutschland tragen zurzeit 16 Regionen den Titel "Nationaler Geopark". (cbo)

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