Rettungstechnik für die Crossener Wehr

Anlässlich des Crossener Dorf- und Heimatfestes haben die Kameraden einen mobilen Defibrillator und einen Rettungs- rucksack überreicht bekommen.

Crossen.

Die Crossener Ortsfeuerwehr kann seit dem vergangenen Wochenende mit neuer Rettungstechnik aufwarten. Im Gesamtwert von rund 1600 Euro hat der Feuerwehrförderverein an die Kameraden der Wehr einen Defibrillator und einen Rettungsrucksack überreicht.

"Das Gerät konnte mit Hilfe von Sponsoren angeschafft werden. Örtliche Unternehmen haben sich finanziell daran beteiligt", sagte der Crossener Ortswehrleiter Nico Schumann am Rande des am Wochenende stattgefundenen Dorf- und Heimatfestes. Der lebensrettende Elektroschocker ist mobil. Er könne von der Feuerwehr mitgeführt und dort eingesetzt werden, wo man ihn brauche, so Schumann. Die Rettungsleitstelle sei über die neue Technik informiert und könne dies dann bei der Koordinierung von Rettungseinsätzen mit beachten. Der Förderverein kommt künftig auch für die Folgekosten auf, die bei solch einem Defibrillator etwa durch technische Abnahmen und den Austausch von Akkus entstehen.


Ein Defibrillator kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern beenden. Diese Elektroschocker werden in erster Linie auf Intensivstationen, in Operationssälen, in Notaufnahmen sowie in Fahrzeugen des Rettungsdienstes bereitgehalten. Zunehmend werden die lebensrettenden Geräte auch in öffentlich zugänglichen Gebäuden stationiert.

Den Rettungsrucksack, den die Crossener Wehr ebenfalls bekam, hat die Mittweidaer Merkur-Apotheke gespendet. Er beinhaltet Verbandsmaterial, Beatmungsbeutel, eine Maske für die Mund-zu-Mund-Beatmung, eine Rettungsdecke und Schutzhandschuhe.

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