Rochlitz will weiße Flecken beseitigen

Stadt investiert in schnelles Internet für 99 Haushalte

Rochlitz.

Die Stadt Rochlitz wird Fördergeld einsetzen, um den Ausbau des schnellen Internets voranzutreiben. Das haben die Mitglieder des Stadtrates beschlossen. Ausgebaut werden soll das Breitbandnetz mit Glasfaserkabeln bis ans Haus für insgesamt 99 Anschlüsse in den Ortsteilen Wittgendorf, Noßwitz und Breitenborn. Insgesamt kostet das Vorhaben rund 1,82 Millionen Euro.

Die komplette Summe wird von Bund und Freistaat übernommen. Die Stadt lässt nach dem sogenannten Wirtschaftlichkeitslückenmodell ausbauen. Das bedeutet, dass sie die Fördermittel für den Bau, der von Telekommunikationsfirmen übernommen wird, weiterreicht. Diese Firmen sind später Besitzer der Anlagen. Der Stadtrat hat zudem beschlossen, dass die Tele-Kabel-Ingenieurgesellschaft Chemnitz (TKI) die technische Planung übernimmt und die Stadt beim Breitbandausbau juristisch berät. TKI hatte ein Angebot von knapp 49.000 Euro abgegeben. Dieses Geld erhält Rochlitz ebenso komplett aus Förderprogrammen.

Die übrigen 3300 Anschlusspunkte in der Stadt werden durch die Telekom an das schnelle Internet angeschlossen. Dabei werden Glasfaserkabel bis zu Verteilerkästen gelegt. Die Kästen werden umgerüstete und von dort gelangen die Daten dann über vorhandene Kupferkabel zu den jeweiligen Häusern. Diese Methode ermöglicht es, mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde durchs Internet zu surfen.

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