Rund um Grundschule rollen die Bagger an

Landkreis lässt Straße durch Mohsdorf sanieren - Haltestelle wird verlegt

Mohsdorf.

Die Außenanlagen hinter der Grundschule in Mohsdorf sind nicht mehr zeitgemäß. Bei Regen ist der ungepflasterte Schulhof überschwemmt, Fußballtore und Spielgeräte sind kaputt oder verschlissen. Das soll sich ändern.

Die Stadt Burgstädt lässt für 155.000 Euro das Gelände modernisieren. Dazu gibt es 40.000 Euro Fördermittel vom Programm Leader, heißt es aus dem Bauamt. Obwohl sich die Baupreise erhöht haben und die Stadt jetzt 32.000 Euro mehr bezahlen muss, hatte sich der Stadtrat trotzdem für den Bau entschieden. Eltern und Lehrer reagierten erleichtert. Doch die Außenanlagen sind zum Schuljahresbeginn noch nicht nutzbar. "Aber der Schulbetrieb ist trotzdem gesichert", sagt Bauamtschef Hannes Langen.

Fest steht aber, dass das Außengelände nicht die einzige Baustelle an der Schule bleibt. Bereits für das Frühjahr hatte das Landratsamt Mittelsachsen, das für die Kreisstraße zuständig ist, angekündigt, dass die Ortsdurchfahrt weiter saniert wird. Die Brücke und die Stützwände vor der Grundschule an der Dorfstraße sollen erneuert werden. Sie seien marode, hieß es. Geplanter Baubeginn war im März. Doch bisher tat sich nichts.

Zur letzten Stadtratssitzung vor der Sommerpause Mitte Juni hatte Bürgermeister Lars Naumann (Freie Wähler) angekündigt, dass ab 20. August der Landkreis ein neues Natursteingewölbe sowie links und rechts mehrere Stützwände erneuern lässt. Angekündigt sei, dass die Arbeiten bis Ende September 2019 dauern. Die Stadt sei mit dem Fußwegbau beteiligt. Dafür seien rund 150.000 Euro veranschlagt. "Doch wir hatten das nicht eingeplant", sagte Naumann. Deshalb soll ein anderes Bauvorhaben gestrichen werden: der Ausbau der Beethovenstraße zwischen Friedrich-Marschner-Straße und Sebastian-Bach-Straße. Der Stadtrat fasste den Beschluss einstimmig.

"Hauptsache, es wird gebaut", sagte ein 37-jähriger Vater. Aber er kritisiert, dass bisher über den Baubeginn und -verlauf wenig bekannt sei. Er wisse noch nicht, wie seine Tochter im August zur Schule komme. In der Schule gibt es bereits einen Notfallplan, sagt eine Lehrerin. Die Zufahrt zur Schule werde gewährleistet. Sobald der Baubeginn feststehe, würden die Eltern informiert. Und Bauamtschef Langen fügt hinzu: "Auch die Schulbushaltestelle wird verlegt, damit die Kinder sicherer in die Schule kommen."

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