Sammelbewegung - Kreischefin distanziert sich

Rochlitz.

Die von Sahra Wagenknecht angestoßene Sammelbewegung "Aufstehen" wird in den Reihen der mittelsächsischen Linkspartei mit Skepsis verfolgt. Das geht aus Äußerungen von Kreischefin Marika Tändler-Walenta hervor. Die Initiative stelle kein Projekt der Linken dar, erklärte sie gestern. Die Partei -und damit nicht die Initiative - sei Garant für soziale Gerechtigkeit und Frieden. Damit liegt die Roßweinerin auf einer Linie mit ihrer Parteispitze. Vorsitzender Bernd Riexinger hatte die Bewegung neulich als "ein Projekt von Einzelpersonen" bezeichnet. Neben Wagenknecht, die Chefin der Bundestagsfraktion ist, gehört ihr Mann Oskar Lafontaine zu den Initiatoren. Mit Unverständnis reagierte Marika Tändler-Walenta daher auf eine Parteiveranstaltung in Seelitz, zu der David Rausch geladen hatte. Der Kreisrat aus Geringswalde will einen regionalen Ableger der "Aufstehen"-Initiative etablieren. "In unserer Partei ist das Gespür verloren gegangen, worauf die Leute richtig Bock haben", sagte er. (acr)

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