Seelitzer plädieren für einfachen Anbau

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Das Feuerwehrdepot in Zschaagwitz wird für 140.000 Euro erweitert. Dies sieht der verabschiedete Haushaltsplan vor.

Seelitz.

Der Weg der Gemeinde Seelitz für Investitionen in diesem Jahr und bis 2024 ist geebnet. Zur Sitzung am Donnerstagabend haben die Räte den Haushalt beschlossen. Das Papier wird noch vom Kreis geprüft. Mit dem Beschluss hat sich das Gremium zugleich entschieden, in welcher Form bei der Zschaagwitzer Ortfeuerwehr Bauarbeiten laufen sollen.

Schon seit längerem beabsichtigt die Gemeinde, die vorhandene Fahrzeughalle um einen Anbau zu erweitern. Vorgesehen war eine Ausgabe von 140.000 Euro. Der Anbau soll Toiletten bieten, die es dort noch nicht gibt, ebenso einen Aufenthaltsraum mit kleiner Küche. So viel wie möglich will die Ortswehr selbst leisten.

Als zur Dezembersitzung über den Haushaltsentwurf diskutiert wurde, baten Gemeinderäte, zu prüfen, ob nicht auch Fördermittel genutzt werden können, und was ein normgerechter Anbau kosten würde. Bürgermeister Thomas Oertel (parteilos) beauftragte ein Architekturbüro. Das hat ermittelt: Ein Anbau nach Norm kostet 420.000 Euro, wofür 120.000 Euro Fördermittel fließen. Der Anbau wäre allerdings größer. Stellflächen fielen weg. Es müssten aber 300.000 Euro durch die Kommune selbst gestemmt werden. Auch die Kosten für den Bau eines neuen Depots hat Seelitz berechnen lassen. Es würde 650.000 Euro kosten. 300.000 Euro Zuschuss gibt es dafür. "Wir haben durch die Prüfung zwei Monate verloren, wollen aber gern dieses Jahr beginnen", sagte Oertel. Er warb erneut für die günstigste Variante, bei der man keine Zwänge habe. In Zschaagwitz stünden freiwillige Bauhelfer bereit.

Der Beschluss des Haushaltsplans fiel einstimmig. In diesem Jahr soll außerdem die Feuerwehr Bernsdorf ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug für 168.000 Euro erhalten, Großstädten eine Löschwasserzisterne für 112.000 Euro. Schere und Spreizer gibt es für die Feuerwehr Döhlen. Weiteres Geld in die Hand nehmen will Seelitz für die Asphaltierung eines Stücks der Bahnhofstraße in Steudten, eine Klimaanlage im Dachgeschoss und Spielgeräte für die Döhlener Kita.

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