Soldaten pilgern zum Kloster nach Wechselburg

Etwa 300 Militärangehörige sowie zivile Mitarbeiter der Bundeswehr haben an der 15. Fußwallfahrt teilgenommen. Das waren so viele wie noch nie zuvor.

Rochlitz/Wechselburg.

Religiöse Erfahrungen und vor allem Freude, Besinnung sowie kameradschaftliche Begegnungen unabhängig von militärischen Dienstgraden erleben: Das ist das Ziel der Soldatenfußwallfahrt nach Wechselburg. Organisiert vom Katholischen Militärdekanat Berlin, hat sie am Donnerstag das 15. Mal stattgefunden. Rund 300 Soldatinnen und Soldaten, Militärseelsorger und Pfarrhelfer sowie zivile Angestellte der Bundeswehr haben daran teilgenommen. Das waren nach Angaben des Militärdekanats so viele wie noch nie zuvor.

Die meisten von ihnen kamen aus Frankenberg. Aber auch Soldatinnen und Soldaten aus Erfurt, Schönewalde (Brandenburg) und Neubrandenburg nahmen teil. Von Rochlitz aus liefen sie durch das Muldental nach Wechselburg zum Kloster, wo sie an und in der Basilika erwartet wurden. Begeistert zeigten sie sich von der Gegend. "Das ist ein Weg durch die pure Natur. Und ich war überrascht, dass es in den neuen Bundesländern solch ein katholisches Glaubenszentrum gibt", sagte Jörg Volpers vom Katholischen Militärbischofsamt. Er hatte vor einigen Jahren an der Wallfahrt teilgenommen. "Damals war es noch eine kleine Gruppe von etwa 50 Personen. Inzwischen erfährt die Wallfahrt, die für mich eine sehr intensive Erfahrung war, immer mehr Zuspruch", sagte er gegenüber der "Freien Presse".

Die gute Tradition und die enge Verbundenheit mit dem Kloster lobte auch der Leitende Militärdekan Stephan van Dongen während des Gottesdienstes am Donnerstagmittag. Pater Maurus, Prior des Wechselburger Benediktinerklosters, freute sich sehr, die Soldaten auch in diesen Jahr willkommen zu heißen.

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