Stadt plant Zwangsversteigerung von Bauerngut

Objekt in Altgeringswalde war 2016 fast vollständig niedergebrannt - Eigentümer reagieren auf Offerten nicht

Altgeringswalde.

In den Abriss einer Brache in Altgeringswalde könnte jetzt Bewegung kommen. Denn die Kommune will die Zwangsversteigerung des Grundstücks an der Straße Zur Fröhne 45 einleiten. So hatte die Geringswalder Stadtverwaltung den Eigentümern eine letzte Frist gesetzt, die Mitte Juli abgelaufen war.

"Unsere Bemühungen gingen seit rund zwei Jahren dahin, das Grundstück für einen symbolischen Betrag zu erwerben, um im Anschluss den Schutt zu beseitigen und die Fläche in einen vorzeigbaren Zustand zu versetzen", erklärte Bürgermeister Thomas Arnold (parteilos). Auf vorangegangene Offerten hätten die Eigentümer trotz mehrfacher Nachfrage nicht reagiert. "Wir hatten bis zuletzt gehofft, dass sich dieses letzte Mittel vermeiden lässt. Denn der ganze Prozess wird uns richtig Geld kosten, das allein schon durch Gebühren aufläuft, so Arnold: "Und da rede ich noch nicht vom eigentlichen Abriss und der Entsorgung von Schutt und der Gebäudeteilen."

Um den Schuttberg beseitigen zu können, bleibt der Stadt Geringswalde keine andere Möglichkeit als die jetzt angesteuerte. "Erst nach der Zwangsversteigerung und dem notariellen Eintrag, der uns als Eigentümer des Grundstücks ausweist, werden wir handlungsfähig sein", verdeutlichte der Stadtchef.

Das Bauerngut brannte in der Nacht zum 20. Mai 2016 fast gänzlich nieder. Nach Sicherungsarbeiten durch die Kommune, um den Verkehr an der Staatsstraße 200 durch herabfallende Mauerteile nicht zu gefährden, blieben von den vier Gebäuden nur Bauschutt und verkohlte Balken übrig. (grün)

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